Monatsarchiv: März 2016

**Nachtrag von gestern**

Bei perfektem Wanderwetter (blauer Wolkenhimmel und angenehmen T-Shirt Temperaturen)starteten wir heute morgen aus dem kleinem Ort Saint Jean Pied de Port in Frankreich.

Übernachtet haben wir in einem sehr *hust* nennen wir es mal interessanten „Gite“. Die Dame, von uns nur liebevoll die Katzenlady genannt empfing uns mit 10 eben genannter Tiere sowie 4 Hunden und einer offensichtlichen Schuhphobie (Jegliche Art von Schuhen waren strikt verboten-Socke wurden gerade so geduldet).

Hier das kleine Städtchen Saint Jean Pied de Port morgens um 8:00Uhr:

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Wir frühstückten und machten uns anschließend auf den Weg in Richtung Roncesvalles/Roncevaux in Spanien, d.h. einmal quer über die Pyrenäen.

26km und 850 zu bewältigende Höhenmeter brachten mich an eine körperliche Grenze, genauer gesagt mein rechtes Hüftgelenk, dass aus unerklärlichen Gründen zu Schmerzen begann…

Der Weg war zweifellos wunderschön:

Nach etwa 8 1/2 Std. Fußmarsch fanden wir uns im Örtchen Roncesvalles wieder. Dieses entpuppte sich als Klosteranlage und etwa 4 Häuser in denen eine Touri-Info und Restaurants untergebracht sind.

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Die „Auberge“ befindet sich in einem Seitenflügel des Klosters und waretete mit bequemen Betten und heißen Duschen auf uns.

Dort trafen wir auch einige „alte“ Bekannte wieder und so wurde es ein netter Abend!

Zum Schluss noch ein Foto von uns dreien nach dem steilen Aufstieg zum Cap:

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Müde aber aufgeregt starteten wir heute morgen um 5:32 Uhr in Richtung Mannheim. Dort stiegen wir um nach Paris Est um von dort mit der Metro zum Garre Montparnasse zu fahren.

Und hier sitzen wir jetzt…Kuchenmanpfend und wartend auf den TGV der uns bis nach Bayonne bringt. Von dort ist es nur eine kurze Fahrt mit dem Bus bis wir unser heutiges „Etappenziel“ erreichen -Saint Jean Pied de Port!


Während sich meine zwei lieben Begleiterinnen bereits mit Packen und dem besorgen der letzten mehr oder weniger wichtigen Dinge beschäftigten verbrachte ich noch eine Woche im wunderschönem Südtirol mit Ski und Snowboard. Dieses, welches übrigens zu meinen liebsten Reisezielen gehört zeigte sich mal wieder von seiner schönsten Seite. Strahlender Sonnenschein bei blauem Himmel und perfektem Schnee brachten neben Spaß auch die erste zarte Bräune mit sich 😃

Hier mal ein kleiner Einblick:

Damit kann ich nun bestens erholt und kulinarisch verwöhnt in mein kleines Pilgerabenteuer starten.

Von allem Seiten bekomme ich tatkräftige Unterstützung und gut gemeinte, wenn auch manchmal surreale, Ratschläge und genau das -zu wissen , dass da Menschen sind die mich mental begleiten- gibt mir Kraft und nimmt mir die Angst, denn auch wenn ich es gerne leugne, sie ist allgegenwärtig… Trotz alledem siegt die Vorfreude 😍!

Gestern trafen wir uns also zum allgemeinen packen, besprechen und letztem überarbeiten unserer Packliste, dem die Turnschuhe und auch der ein oder andere „Luxus-Artikel“ zum Opfer fielen. Jetzt sind die Rucksäcke gepackt, die Verpflegung für die Hinfahrt und die ersten Mahlzeiten geklärt und wir fühlen uns doch relativ gut vorbereitet. Noch 1x Schlafen, dann geht es los – Unfassbar aber wahr…

Meine beiden Freundinnen, die mit mir dieses Abenteuer wagen, heißen übrigens Marie und Anne. Und natürlich bloggen auch sie fleißig über unsere Erlebnisse:

Annes Blog

Maries Blog


„ABI“ schreit einer und von überall her schallt ein lautes „2016“ zurück! Ja wir haben es ALLE geschafft. Wir starteten mit 168 Schülern in die Prüfungen und ebenso viele werden morgen voller Stolz ihr Abi-Zeugnis in Empfang nehmen.
Um uns gebührend von der Schule, die immerhin 8 1/2 Jahre unser Leben kontrollierte, zu verabschieden bereiteten auch wir den traditionellen „Abi-Streich“ vor. Stets nach dem Motto: Wir können das besser als die Jahrgänge vor uns!

Ausgestattet mit Cola, diversen Snacks und Leckereien und lauter Musik begannen wir bereits am Nachmittag des Vortages mit den Vorbereitungen. 18  Stunden Arbeit führten zum gewünschten Erfolg. Der gesamte Verwaltungstrakt (ein Flurabschnitt auf dem sich das Lehrerzimmer, das Sekretariat und diverse Büros der Schulleitung befinden) war bis unter die Decke mit Luftballons gefüllt. Dafür waren 7 Kompressoren und viele helfende Hände nötig, denn die Ballons mussten zuerst aufgeblasen, mit Kabelbindern verschlossen und in „Würste“ aus Plastikfolie verpackt werden, bevor sie feierlich im Gang ausgeleert wurden. Weiterhin bestückten wir jeden noch so kleinen Winkel des Sekretariats mit PostIts auf denen sich neben Smileys auch einige gut gemeinte Ratschläge zum Umgang mit Schülern befanden.
Der Haupteingang verwandelte sich mit einigen Laken und Sprayfarbe in die magische Wand die den Zugang zu Gleis 9 3/4 bildet und sowohl Schüler als auch Lehrer wurden mit Hilfe „ganz legal“ georderter Einkaufswagen hindurch gefahren!

 

Nach dieser anstrengenden Nacht waren wir doch alle Recht erschöpft und so ließen wir uns von den Lehrern zu einem Kaffee ins Lehrerzimmer einladen

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Den Abschluss dieses ereignisreichen Tages bildetet das „Lehrer gegen Abis“-Fußballspiel, dass wir (natürlich) gewannen!

Man sollte meinen nach bestandenem Abitur betritt keiner mehr freiwillig die Schule doch Pustekuchen. Gestern und heute fanden, ganz nach alter Tradition das Volley- und Basketballspiel gegen die Lehrer statt. Begleitet von wilden Anfeuerungsrufen gaben unsere beiden Mannschaften ihr Bestes! Beim Volleyball allerdings gingen wir mit einer knappen Niederlage vom Feld, während uns beim Basketballspiel der Sieg sicher war…

 

Jetzt geht es in die finalen Runde bezüglich der Vorbereitungen zum AbiBall der am kommenden Donnerstag stattfindet und auch der Countdown bis zum Start meines Pilger-Abenteuers zählt nur noch schlappe 14 Tage…

Auf zum Endspurt!! 🙂